Chemie

Keine Branche wird derzeit so radikal umgekrempelt wie die Chemische Industrie. Wettbewerbsvorteile sind immer weniger durch Produktinnovation (die meisten der modernen Massenpolymere sind ja bereits in den 30er Jahren entdeckt worden) oder durch Prozesseffizienz zu erzielen, sondern durch überlegene Betreuungskonzepte und überlegene Dienstleistungsangebote für die Kunden. Die großen Konglomerate der 70er und 80er Jahre bauen ihre Business-Portfolios um. Dabei fokussieren sie sich auf ein steuerbares Spektrum von Aktivitäten: Beispielsweise werden Chemie- und Pharmaaktivitäten getrennt, und die vertikale Integration wird durch die Konzentration auf bestimmte Wertschöpfungsstufen abgelöst.

In Bezug auf die Kundenbeziehungen stehen Chemieunternehmen vor großen Herausforderungen:


        Durch Fusionen und Akquisitionen sind viele Unternehmen stark mit sich selbst beschäftigt. Bei der Verfolgung von Skaleneffekten in der Produktion darf jedoch nicht das Vertrauenskapital bei den Kunden verspielt werden. Durch systematische Marktforschung können Unternehmen rechtzeitig feststellen, ob der Bogen überspannt wird.
        Die Hinwendung zum Kunden und zum Dienstleistungsangebot erfordert neue Betreuungskonzepte - und das auf globaler Basis. Systematisches Key-Account-Management, systematisches Distributorenmanagement und effiziente E-Commerce-Strategien zählen hierzu. Es geht darum, potenzialstarke und profitable Kunden zu erkennen und nicht mehr alles für alle zu tun. Die Gefahr, sich in kostspieligen IT- und CRM-Projekten zu verlieren, ist groß. Deshalb muß eine klare konzeptionelle und strategische Orientierung entwickelt werden.
        Der Wandel vom Produkt(ions)fokus zum Kundenfokus hat in den Köpfen zahlreicher Mitarbeiter - allzu häufig gerade im Middle-Management - noch nicht stattgefunden. Barrieren entstehen einerseits durch Einstellungs- und Kulturprobleme, andererseits aber auch häufig durch einen Mangel an Wissen und Tools. Durch Management-Seminare kann der nötige Wandel wirkungsvoll unterstützt werden.

Die Probleme der chemischen Industrie sind nicht neu. Andere Branchen haben diesen Wandel schon vor einigen Jahren durchgemacht. Durch unseren branchenübergreifenden Ansatz bieten wir einen optimalen Wissenstransfer. Durch das Angebot von Marktforschung, Consulting und Management Education aus einer Hand sind wir im kundenorientierten Change-Management ein umfassender Partner für die Chemieindustrie.

In bisherigen Projekten haben wir erfolgreich mit Unternehmen wie BASF, Bayer, Cognis, Degussa, EVC, Henkel, K&S, Keramchemie, Röhm, SGL Carbon u.a. zusammengearbeitet.

Bei Fragen sowie zu einer ersten Kontaktaufnahme steht Ihnen der Leiter des Kompetenzzentrums Chemie - Herr Sven Kühlborn - oder Herr Dr. Nikolas Beutin gerne zur Verfügung. Gerne stellen wir dies bei einem Gedankenaustausch und einem Strategie-Check unter Beweis.